Mehlreste-Sauerteigbrot mit Karotten

Heute hatte ich Zeit mal wieder meine Mehle zu sichten. Da ich immer wieder neue Mehle probiere, gibt es Reste. Also wird heute mal ein Restebrot gebacken.

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Gestern Abend habe ich meinen Sauerteig mal wieder aktiviert und zwar mit 300 g Teffmehl und Mineralwasser. Ich habe soviel Wasser dazu gegeben, bis ein dicker Brei entstanden ist.  Die Schüssel hat über Nacht abgedeckt bei Zimmertemperatur geruht.

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Am nächsten Morgen nehme ich 2-3 EL von Sauerteig ab, fülle es in ein Gläschen mit Deckel und bewahre es im Kühlschrank auf, bis das nächste Brot gebacken wird.

jetzt mische ich meine Mehle mit Salz, der Hefe, Xanthan und den Flohsamenschalen. Insgesamt sind das 700 g. Ich gebe die geriebenen Karotte, den Sauerteig und das Wasser dazu. Mit den Knethaken knete ich den Teig 5 Min. Er hat die Konsistenz wie ein zäher Rührteig.

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Den Teig streiche ich mit dem nassen Teigschaber in die gefettete Brotform und decke sie mit Frischhaltefolie ab. 

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1 1/2 bis zwei Stunden lasse ich das Brot gehen. Das Volumen muss sich deutlich vergrößert haben.

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Ich schneide das Brot mehrmals schräg ein und schiebe es auf die mittlere Schiene des auf 250° vorgeheizten Backofens. Nach 10 Min.reduziere ich die Temperatur auf 200° und backe das Brot noch 50 Min. fertig. 

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Auf einem Kuchengitter lasse ich das Brot auskühlen. Zum Abendessen gibt es dieses herrlich saftige Brot mit Butter, Schinken, Radieschen und Tomate.

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Den Rest schneide ich in Scheiben und friere es in Portionen ein. 

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