Bigabrötchen

Nachdem der Biga über Nacht im Kühlschrank geruht hat, gibt es heute Bigabrötchen. Ich backe heute ohne Fertigmehl. Ich nehme meine Mehlmischung ohne Maismehl

Brot und Brötchen mit langer Teigführung brauchen weniger Hefe und sind besser verträglich.

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Zuerst kommt der Biga in die Rührschüssel der Küchenmaschine, dann kommt das Mehl und Wasser dazu. Ich knete das Ganze 4 Min. mit den Knethaken, dann gebe ich das Salz dazu und knete nochmal 3 Minuten.

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Abgedeckt mit einem Geschirrtuch lasse ich den Teig 90 Min. ruhen. Das Volumen hat sich deutlich vergrößert.

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Den Teig kippe ich auf eine bemehlte Unterlage, streue Mehl darüber und drücke ihn mit der Handfläche flach. Ich falte den Teig mehrmals zusammen.

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Mit einer Teigkarte teile ich den Teig in 10 gleichgroße Teile und forme daraus längliche Brötchen, indem ich sie falte. Ich setze die Brötchen auf ein mit Backfolie belegtes Blech.

Die Brötchen müssen jetzt abgedeckt 60 Min. gehen. ich habe sie mit der Fettpfanne abgedeckt.

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Die Brötchen bestreiche ich mit Eiweiß und bestreue sie mit Sesam, Mohn und Sonnenblumenkernen. Mit einem scharfen Küchenmesser schneide ich die Brötchen der Länge nach ein.

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Im vorgeheizten Backofen bei 240° Unter-Oberhitze backe ich die Brötchen 15-17 Minuten und gebe am Anfang einen Dampfstoß. Dafür heize ich eine kleine Edelstahlschüssel, die ich auf den Boden des Ofens stelle, mit auf und gieße bei Backbeginn 1 /4 Tasse Wasser hinein.

Jetzt lasse ich die Brötchen auf einem Kuchengitter auskühlen

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Biga

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Der Biga ist ein weitere Vorteig, der gerne zum Backen von Ciabatta oder Brötchen genommen wird. Ich habe meine eigene Mehlmischung genommen.

Der Biga ist ganz einfach zu machen. Das Mehl mit Hefe und Wasser grob verkneten. Eine Stunde abgedeckt stehen lassen. Dann stelle ich den Riga über Nacht in den Kühlschrank.

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Der Biga muss immer frisch angesetzt werden.

Poolish

Was ist ein Poolish? Der Poolish ist ein Vorteig, der sich mit ganz wenig Hefe und viel Zeit entwickelt. Er hilft den Hefeteigen ohne weiteren Hefezusatz langsam aufzugehen.

Gestern habe ich für den Poolish 100 g helles glutenfreies Mehl,  1/2 TL Zucker, einem erbsengroßen Kügelchen Frischhefe und 150 ml lauwarmes Wasser glatt verrührt. Die abgedeckte Schüssel habe ich ca. 3 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen, bis sich die Masse verdoppelt hat. Dann kommt der Poolish in den Kühlschrank und kann dort bis zu drei Tage stehen.

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So sieht er heute aus und kann für jeden Hefeteig verwendet werden. 

Der Poolish muss im Gegensatz zum lievito madre jedes Mal frisch angesetzt werden.

Trudels Haferbrot mit langer Teigführung

Die lange Teigführung ist zwar etwas zeitaufwändig, aber die Brote werden soviel besser, trocknen nicht so schnell aus und sind besser verträglich. Heute mache ich ein Haferbrot mit Poolish und getrocknetem lievito madre. 

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Für den Poolish die Hefe mit Zucker, Mehl und Wasser verrühren. Abgedeckt stehen lassen bis sich der Poolish verdoppelt hat.

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Die restlichen Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine füllen und den Poolish und das Wasser dazu geben. Mit den Knethaken fünf Minuten zu einem noch weichen Teig kneten. Die Schüssel mit einem Geschirrtuch abdecken und 3 Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen.

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Der Teig wird jetzt 3 Stunden abgedeckt bei Zimmertemperatur ruhen und dabei nachquellen. 

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So sieht der Teig jetzt aus, er hat schon kräftig gearbeitet. Ich bestreue en Teig mit Mehl und wirke ihn in der Schlüssel rund, das bedeutet, Mit der Hand von oben nach unten hereindrücken.

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Der Teig ist schön locker und glatt. Ich schließe die Schüssel mit einem Deckel und stelle sie über Nacht in den Kühlschrank.

Der Teig hat sich über Nacht wunderbar entwickelt und hat jetzt die richtige Konsistenz. Ich kippe ihn auf eine bemehlte Unterlage, drücke ihn mit den Händen glatt. Nicht kneten!

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Ich forme eine Kugel aus dem Teig und lege diese in eine runde Brotbackform, bestreiche die Oberfläche mit Wasser und streue Flocken darüber. Dass das Brot keine unkontrollierten Risse kriegt, schneide ich es mit einem nassen Messer ein. Die geschlossene Brotbackform stelle ich für zwei Stunden zur Seite.

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Den Backofen heize ich auf 230° Unter-/Oberhitze vor, stelle eine kleine Edelstahlschüssel auf den Boden des Ofens. 

Nach zwei Stunden sieht das Brot so aus.

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Wenn die Temperatur erreicht ist, schiebe ich die Brotbackform ohne Deckel auf die mittlere Schiene, schütte 1/4 Tasse Wasser in die Edelstahlschüssel (Dampfstoß), nach 15 Min. reduziere ich die Temperatur auf 200° und backe das Brot noch 45 Min. fertig.

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Jetzt kommt der spannende Moment, das Brot wird aus dem Ofen genommen. Es duftet herrlich. Ich muss aber noch Geduld haben mit dem Anschnitt. Brote müssen gut ausgekühlt sein, bis sie angeschnitten werden. 

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Ein wunderbar saftiges Brot ist das. Ich habe es richtig genossen, es hat geschmeckt wie früher vor der Zöliakiediagnose. Die Arbeit lohnt sich. Es ist unglaublich was mit dem Teig durch die lange Teigführung passiert.

Knorrige Brotstangen ohne Fertigmehl mit langer Teigführung

Schon lange wollte ich solche knorrigen Brotstangen backen. Ganz neidisch habe ich zugeschaut, wenn die anderen solche tollen Brote beim Bäcker kaufen konnten. 

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Letzte Woche kam im dritten Programm eine Sendung "Brotzeit", die ich mit Spannung angeschaut habe. Da ging es um lange Teigführung und natürliche Zutaten. Früher haben die Bäcker nur mit langer Teigführung gebacken. Diese Brote sind viel besser verträglich als die schnell gebackenen Hefebrote. 

Gestern habe ich dann den Poolish angesetzt. Was ist ein Poolish. Das ist eine Art Vorteig, da wird Mehl, eine Prise Zucker mit Wasser und einem erbsengroßen Stück Frischhefe zu einem dickflüssigen Brei verrührt. Das Ganze bleibt abgedeckt bei Zimmertemperatur stehen, bis sich der Poolish verdoppelt hat. ich habe ihn dann über Nacht in den Kühlschrank gestellt. 

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Das war der erste Schritt zum Brot, der zweite Schritt ist den Ansatz vom lievito madre zu aktivieren. Mit 50 g Mehl und kohlensäurehaltigem Mineralwasser, rühre ich einen dicken Brei und lasse ihn abgedeckt bei Zimmertemperatur über Nacht stehen.

 Für das Brot nehme ich 50 g vom lievito madre. Den Rest gebe ich in ein Glas und stelle es in den Kühlschrank.

Für das Brot nehme ich 50 g vom lievito madre. Den Rest gebe ich in ein Glas und stelle es in den Kühlschrank.

Meine Mehlmischung habe ich schon vorbereitet. 

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450 g von der Mehlmischung gebe ich in die Rührschüssel der Küchenmaschine, den Rest bewahre ich in einem großen Glas auf. Jetzt kommen die restlichen Zutaten dazu. Haferflocken, geschrotete Goldleinsaat, Traubenkernmehl, Poolish uns lievito madre. 

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Mit den Knethaken der Küchenmaschine und dem restlichen Wasser knete ich den Teig und so sieht er dann aus. Die Konsistenz ist wie ein zäher Rührteig. 

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Ich schliesse die Schüssel und lasse den Teig bei Zimmertemperatur 2-3 Stunden ruhen.

Dann kippe ich den Teig auf eine bemehlte Unterlage, teile ihn in drei gleichgroße Teile. Die Teile drücke ich mit bemehlten Händen flach und klappe sie zusammen. Das mache ich zwei bis dreimal. Ich forme eine Rolle und verdrehe sie spiralförmig. Die Rollen lege ich in ein mit Backpapier ausgelegtes Baguetteblech. Befeuchte die Oberfläche und bestreue sie mit Goldleinsaat, Haferflocken und schwarzem Kümmel. Ich decke die Brotstangen mit Frischhaltefolie ab und lasse sie noch 30 Min. gehen. 

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Jetzt heize ich den Backofen auf 230° Unter-/Oberhitze vor, schiebe das Bagietteblech auf die mittlere Schiene des Ofens und backe die Brotstangen ca. 20 Min. bis die Oberfläche eine schöne Farbe hat. Auf einem Kuchengitter lasse ich die Stangen abkühlen. 

Köstlich schmecken die lockeren saftigen Stangen mit einem italienischen Aufstrich.

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Ananasblechkuchen mit Kokoskruste

Meine Zöliakiefreundin hat sich zur Hochzeit diesen  Ananas Blechkuchen mit Kokoskruste gewünscht . Dafür brauche ich frische reife Ananas, glutenfreies Kuchenmehl, Vollrohrzucker, Vanillezucker, Kokosmilch und Weinsteinbackpulver. 

Die Ananas habe ich am Vortag geschält, in Würfel geschnitten und mit Zitronensaft beträufelt.  

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Für den Rührteig rühre ich die Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig, gebe das mit Backpulver gemischte Mehl und die Kokosmilch dazu und rühre kurz alles zusammen.

Ich fülle den Teig in eine rechteckige Backform und streiche ihn glatt. 

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dann verteile ich die Ananasstücke gleichmässig auf dem Teig und drücke sie mit der flachen Hand leicht in den Teig.

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Den Zucker mische ich mit den Kokosflocken und bestreue den Kuchen damit. Die Butterflöckchen setze ich obendrauf.

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Im vorgeheizten Backofen backe ich den Kuchen bei 170° Unter-/Oberhitze 45-50 Min. goldbraun. Auf einem Kuchengitter lasse ich den Kuchen auskühlen. 

Den Zucker mische ich mit den Kokosflocken und bestreue den Kuchen damit. Die Butterflöckchen setze ich obendrauf.

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Ein saftiger Kuchen ist fertig. Die Kombination Kokos und Ananas ist perfekt. 

Trudels vollwertiges Brot

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Lange habe ich an diesem Brotrezept herum probiert. Ich wollte ein dunkles Sauerteigbrot, das dem Brot meiner Kindheit nahe kommt. Meine Mutter stammt vom Niederrhein und ich war als Kind oft dort in Ferien und habe auch mal zwei Jahre in Mönchengladbach gewohnt.  Dieses dunkle Brot mit Butter und Apfel- oder Rübenkraut war ein Hochgenuss.  

Jetzt habe ich es geschafft das Brot so hinzukriegen, dass ich damit zufrieden bin. Ich möchte euch unbedingt erklären wie ich das gemacht habe, damit ihr das Brot nachbacken könnt. 

Zuerst wurde am Abend vorher mein lievito madre angesetzt. Über Nacht arbeitet der milde helle Sauerteig und bildet Blasen.

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In der Rührschüssel der Küchenmaschine mische ich die Mehle - Mix B, Süßkartoffelmehl, Goldhirsemehl, Leinmehl, Buchweizenflocken, Traubenkernmehl, Xanthan, FiberHusk uns Salz.

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Dann gebe ich das Hefewasser, den lievito madre, Öl und Obstessig dazu und knete den Teig mit den Knethaken 5 Minuten gut durch. Der Teig ist noch relativ klebrig.

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Mit einem Geschirrtuch decke ich die Schüssel ab und lasse den Teig 20 Min. nachquellen.

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Ich kippe den Teig auf eine bemehlte Unterlage, streue etwas Mehl darüber und klappe den Teig von allen Seiten zusammen. Das Ganze wiederhole ich zweimal 

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Das Gärkörbchen spüle ich mit Wasser aus und bemehle es. Aus dem Teig forme ich eine Rolle in der Länge des Körbchens und lege den Teig hinein. Mit einer Folie abgedeckt, lasse ich das Brot 30-40 Min. gehen, bis sich das Volumen und die Hälfte vergrößert hat.

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Inzwischen heize ich den Backofen auf 230° Unter-/Oberhitze vor, schiebe ein Blech auf die mittlere Schiene und stelle ein kleines Edelstahlschüsselchen auf den Boden des Ofens.

Wenn die Temperatur erreicht ist, kippe ich das Brot auf das heiße Blech und gebe 1/4 Tasse Wasser in die Edelstahlschüssel (Dampfstoß). Nach 10 Min. stelle ich die Temperatur auf 200° zurück und backe das Brot noch weitere 50 Min. fertig. 

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Vor dem Anschneiden lasse ich das Brot gut auskühlen.

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Biskuitroulade

Heute zeige ich euch wie einfach es ist eine Biskuitroulade zu backen. 

Zuerst richte ich die Zutaten - 6 Eier, 150 g Zucker, 1 Vanillezucker, 150 g Mix it, 2 gestrichene TL Weinsgteinbackpulver.

Die Eier fülle ich mit dem Zucker und Vanillezucker in die Schüssel der Küchenmaschine und rühre 10 Minuten mit Dem Schneebesen bis eine helle cremige Masse entstanden ist

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Das Mehl mische ich mit den Flohsamenschalen und dem Weinsteinbackpulver und siebe es über die Masse.

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Mit dem Teigschaber hebe ich das Mehl locker unter die Masse, indem ich den Teigschaber immer wieder von unter nach oben ziehe, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. 

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Ich gebe die Masse auf ein mit Dauerbackfolie belegtes Blech

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Und streiche die Masse mit einer Palette oder einem breiten Messer glatt.

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Im vorgeheizten Backofen bei 210° backe ich den Biskuit 15 Min. goldbraun. 

Ich nehme das Blech aus dem Ofen und lasse es 5 Min. ruhen, dann kippe ich den Biskuit auf eine weitere Dauerbackfolie oder ein Backpapier und rolle sie noch warm mit einem Geschirrtuch zusammen.

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Ich lasse die Biskuitroulade abkühlen und ziehe dann die Folie ab.

Jetzt ist die Biskuitroulade fertig zum Füllen. 

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Als Füllung nehme ich gerne Himbeermarmelade oder eine Erdbeersahnefüllung. Auch Schokosahne schmeckt super gut.

 

 

Es ist wiedermal Fastnacht, Fasnet, Karneval und da gibt es spezielle Gebäcke.

Diese Woche habe ich ein neues tolles Fastnachtsgebäck probiert, das kommt aus Italien und heißt Chiacchiere. Es ist ein zartes frittiertes Mürbegebäck, dass auch noch am nächsten Tag gut schmeckt. 

Die Zutaten hatte ich alle zuhause. Kuchenmehl, Tapiokastärke, Zucker, Backpulver, Eier Butter, Vanillezucker Rum und Grappa gebe ich in die Rührschüssel der Küchenmaschine.

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Die Zutaten knete ich kurz zusammen.

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Ich kippe die Masse auf eine bemehlte Unterlage und knete sie mit der Hand einige Minuten durch. Wenn der Teig zu trocken ist, gebe ich noch einen TL Grappa dazu.  Dann Rolle ich den Teig aus und klappe ihn von allen Seiten zusammen. Das wiederhole ich Viermal.

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Den fertigen Teig wickle ich in Folie ein und lasse ihn 30 Min. ruhen.

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Jetzt rolle ich den Teig auf einer bemehlten Unterlag so dünn wie möglich aus und schneide Streifen von 3x5 cm aus. Das geht gut mit einem Kuchenrädchen.

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Inzwischen erhitze ich das Fett in einem hohen Topf oder und der Fritteuse. Wenn das Fett die Temperatur erreicht hat, frittiere ich die Streifen portionsweise, nehme sie mit dem Schaumlöffel aus dem Topf und lege sie auf einen Teller, der mit Küchenrolle bedeckt ist.

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Der Teig läßt sich auch ausstechen. Rondelle mit einem Loch in der Mitte sehen auch schön aus. Ich gebe das fertig frittierte Gebäck in eine Schüssel und bestreue es mit Zucker. 

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Backen mit Bier

Dieser Blogbericht ist eine Werbung für Pionier

Habt ihr schon mal mit Bier gebacken? Wenn nicht, dann müsst ihr das unbedingt einmal probieren. 

Früher zu meiner glutenhaltigen Zeit waren wir immer zum Barbarafest bei einer Brauerei eingeladen. Es gab ein Vesper mit Speck, Schmalz und verschiedenen Hausmacher Würsten und dazu von der Chefin gebackene Bierbrötchen. Schon lange wollte ich die mal probieren. Die Brötchen waren mit Barbarabock gebacken. Ich habe experimentiert und bin mit dem Ergebnis zufrieden. 

Die Rezepte findet ihr auf www.glutenfrei-kochen.de

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Auch helle Brötchen, bzw. Stangen mit Bier schmecken wunderbar. Das Bier hilft dem glutenfreien Hefeteig, dass er gut aufgeht. 

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Aus dem gleichen Teig gab es noch kleine Laugenherzen und Bierstängel mit Kräuterdip und dazu natürlich ein Glas Pionier. 

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Zum Abschluss des Backens mit Bier gab es noch ein süßes Rezept. Lange habe ich überlegt, was passt zum Bier. Dunkle Schokolade, Gewürze und Salzgebäck war die ideale Kombination. Brownies wurden es, verziert mit Salzbrezelchen und Laugenkugeln und zum Schluss noch mit fleur de sel bestreut. Das war eine echte Geschmacksexplosion.

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Toskanisches Mandelgebäck

Bei einem wunderschönen Urlaub in der Toskana habe ich dieses Mandelgebäck kennengelernt. Fast in jeder Osteria stand ein Glas mit diesem Gebäck. Ich konnte es leider nicht probieren, da ich nicht wusste ob die Cornflakes glutenfrei sind. 

Daria die Chefin von unserer Lieblingsosterial la porta di montecchiello war es übrigens gar kein Problem glutenfrei zu essen. Die Chefin Daria hat mir das Rezept verraten und ich habe es heute ausprobiert und möchte es an euch weitergeben. 

Eiweiß, Zucker, Bourbonvanillezucker, Mandelblättchen und Cornflakes sind die Zutaten. In eine Topf erwärme ich das Eiweiß mit Zucker und Vanillezucker und gebe dann die Mandelblättchen dazu.

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Nachdem die Masse abgekühlt ist rühre ich die Cornflakes darunter. 

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Den Backofen heize ich auf 160° Unter-/Oberhitze vor.

Auf ein mit Backpapier belegtes Blech setze ich mit einem Löffel kleine Häufchen und schiebe sie mit der Rückseite von zwei Löffeln in Form.

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Ich schiebe das Blech auf die mittlere Schiene des Backofens und backe das Gebäck 20 Min. goldbraun. Auf einem Kuchengitter lasse ich das Gebäck auskühlen. 

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Auch Rosinen oder Schokotröpfchen können sie unter das Gebäck geben. In der Weihnachtszeit passt auch Zimt darunter. Das Gebäck können sie in einem Glas oder einer Blechdose können sie das Gebäck aufbewahren. 

Backerbsen

Schon lange vermisse ich Backerbsen. Es gibt sie aus Weizen und Dinkel zu kaufen aber nicht glutenfrei. Also wird das ausprobiert. Backerbsen sind kleine frittierte Kügelchen aus einem dicken Pfannkuchenteig.

Ich habe zuerst mal eine kleine Menge gemacht um zu sehen ob es klappt.

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Aus Marine von Schär, einem Ei, einer Prise Salz und etwas Wasser habe ich einen dicken Teig gerührt und ihn 30 Min. quellen lassen. Inzwischen erhitze ich das Frittierfett in einem kleinen hohen Topf.

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Dann fülle ich den Teig in einen Gefrierbeutel, schneide eine 1/2 cm breite Ecke ab. Mit einem Holzlöffel überprüfe ich ob das Fett heiß genug ist. Wenn sich am Holzlöffel kleine Blasen bilden ist die richtige Temperatur erreicht.

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Ich drücke den Teig durch die Öffnung und schneide mit dem Messer kleine erbsengroße Stückchen ab.

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Unter Rühren frittiere ich die Backerbsen bis sie alle goldbraun sind.

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Mit dem Sieblöffel nehme ich sie aus dem Fett und lege sie zum Abtropfen auf eine Küchenrolle.

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Ich friere die Backerbsen ein und backe sie vor dem Verzehr nochmal auf, dass sie knusprig sind.

Herrlich schmecken die Backerbsen in einer guten Fleischbrühe.

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Schneller Biskuit für eine 24 er Springform

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Heute zeige ich euch wie ihr ganz schnell einen Biskuit backen könnt.

In die Rührschüssel der Küchenmaschine gebe ich vier Eier und 130 g Zucker und schlage diese 10 Min. mit dem Schneebesen zu einer hellen cremigen Masse

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Inzwischen habe ich 130 g Mehl abgewogen und einen TL Weinsteinbackpulver dazu gegeben und siebe es mit einem feinen Sieb über die Masse.

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Mit einem Schneebesen oder Teigschaber hebe ich das Mehl locker darunter, indem ich von unten nach oben ziehe und abklopfe bis sich die Masse mit dem Mehl verbunden hat. Nicht rühren!!!

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Die Springform lege ich mit Backpapier aus

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und streiche den Teig in die Form.

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Inzwischen habe ich den Backofen auf 170° Unter-/Oberhitze vorgeheizt und schiebe die Form auf die mittlere Schiene.

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Ich backe den Biskuit 30 Min., nehme ihn aus dem Ofen und lasse ihn noch 5 Min. in der Form. Mit einem Messer löse ich den Biskuit aussen herum und kippe ihn auf einen Kuchenrost. Auf das Backpapier lege ich ein feuchtes Geschirrtuch.

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Jetzt lässt sich das Backpapier ganz leicht abziehen. 

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Fertig ist ein wunderbar lockerer 6 cm hoher Biskuit. Wenn ihr eine Torte daraus machen wollt, backt ihn am Vortag, dann lässt er sich besser durchschneiden. Ich friere gerne die Hälfte für schnelle Obstkuchen ein.

Heute gab es diesen feinen Beerenkuchen mit Vanillepudding und verschiedenen Beeren. Darüber einen Guss und fertig ist der Kuchen.

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Ganz fein ist diese  Kokoscremetorte mit Beeren, die auch noch kuhmilchfrei ist.

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Mehlreste-Sauerteigbrot mit Karotten

Heute hatte ich Zeit mal wieder meine Mehle zu sichten. Da ich immer wieder neue Mehle probiere, gibt es Reste. Also wird heute mal ein Restebrot gebacken.

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Gestern Abend habe ich meinen Sauerteig mal wieder aktiviert und zwar mit 300 g Teffmehl und Mineralwasser. Ich habe soviel Wasser dazu gegeben, bis ein dicker Brei entstanden ist.  Die Schüssel hat über Nacht abgedeckt bei Zimmertemperatur geruht.

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Am nächsten Morgen nehme ich 2-3 EL von Sauerteig ab, fülle es in ein Gläschen mit Deckel und bewahre es im Kühlschrank auf, bis das nächste Brot gebacken wird.

jetzt mische ich meine Mehle mit Salz, der Hefe, Xanthan und den Flohsamenschalen. Insgesamt sind das 700 g. Ich gebe die geriebenen Karotte, den Sauerteig und das Wasser dazu. Mit den Knethaken knete ich den Teig 5 Min. Er hat die Konsistenz wie ein zäher Rührteig.

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Den Teig streiche ich mit dem nassen Teigschaber in die gefettete Brotform und decke sie mit Frischhaltefolie ab. 

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1 1/2 bis zwei Stunden lasse ich das Brot gehen. Das Volumen muss sich deutlich vergrößert haben.

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Ich schneide das Brot mehrmals schräg ein und schiebe es auf die mittlere Schiene des auf 250° vorgeheizten Backofens. Nach 10 Min.reduziere ich die Temperatur auf 200° und backe das Brot noch 50 Min. fertig. 

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Auf einem Kuchengitter lasse ich das Brot auskühlen. Zum Abendessen gibt es dieses herrlich saftige Brot mit Butter, Schinken, Radieschen und Tomate.

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Den Rest schneide ich in Scheiben und friere es in Portionen ein. 

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Teffbrötchen mit und ohne Bärlauch

Gestern auf dem Wochenmarkt gab es nochmal Bärlauch. Da musste ich doch gleich zugreifen. Was soll ich daraus machen? Warum nicht Bärlauchbrötchen?

Heute mache ich den Hefeteig mit Teffmehl, das gibt einen kräftigeren Geschmack. Bevor ich einkaufen war, kam die Flüssigkeit in die Rührschüssel der Küchenmaschine, die Hefe und den Zucker dazu und kurz umrühren. Die Flüssigkeit mit der Hefe und dem Zucker sollte mindestens 15-20 Min. stehen bis sich Blasen bilden. Ich habe dann nach dem Einkaufen die Mehle, Xanthan, gemahlene Flohsamenschalen, Salz und Öl dazu gegeneben und mit den Knethaken der Küchenmaschine 5 Min. einen geschmeidigen, noch etwas klebrigen Teig geknetet.

Mit einem Geschirrtuch decke ich die Schüssel zu

und lasse den Teig ca. 20-30 Min. nachquellen.

Ich kippe den Teig auf eine bemehlte Unterlage und teile ihn in zwei Hälften. Auf eine Hälfte gebe ich den in dünne Streifen geschnittenen Bärlauch und klappe den Teig von allen Seiten übereinander. Das wiederhole ich 2 Mal. 

Ich forme eine Rolle daraus und steche mit der Teigkarte gleichgroße Stücke von ca. 60 g ab.

aus den Stücken forme ich zuerst mit leicht bemehlten Händen Kugeln und dann längliche Brötchen. Aus der anderen Hälfte Teig forme ich ebenso Kugeln von ca. 70 g und dann längliche Spitzbrötchen. Die Spitzbrötchen bestreue ich mit einem Teesieb dünn mit Teffmehl. Die Bärlauchbrötchen bestreiche ich dünn mit Olivenöl.

Jetzt lege ich die Brötchen auf ein mit Backfolie ausgelegtes Blech und decke sie mit Frischhaltefolie ab. So lasse ich sie 20 Min. gehen. 

Nach dem Gehen lassen schneide ich die Brötchen mit einem scharfen nassen Messer ein. Die Bärlauchbrötchen werden schräg eingeschnitten, die Spitzbrötchen der Länge nach.

Inzwischen heize ich den Backofen auf 240° Unter-/Oberhitze an und schiebe das Blech, bei erreichter Hitze, auf die mittlere Schiene. Ich backe die Brötchen 16-18 Min. goldbraun. 

Jetzt freue ich mich aufs Abendessen.

herzhaft gefüllte Brötchen

Habt ihr schonmal gefüllte Brötchen gebacken? Heute habe ich das ausprobiert und sie schmecken wunderbar.

Die Zutaten waren alle im Haus, also geht es los mit Backen. Zuerst mische ich die Füllung und zwar Frischkäse, Schinkenwürfel, Knoblauch, Kräuter und Sahne zu einer dicken Paste und würze mit Salz und Pfeffer.

Den Hefeteig mache ich heute im Thermomix und lasse ihn 20 Min. ruhen. Ich forme eine Rolle und schneide 12 gleich große Stücke daraus, drücke sie zu runden Fladen und gebe 1 EL von der Füllung darauf. Ich bilde daraus eine Kugel und setze sie mit der geschlossenen Seite auf ein rundes Blech.

Die Oberfläche bestreiche ich mit Sahne und streue getrocknete italienische Kräuter darüber. Im vorgeheizten Backofen bei 240° Unter-/Oberhitze backe ich die Brötchen in 15-18 Min. goldbraun.

Noch warm serviere ich die gefüllten Brötchen.

Apfelkuchen mit Mandel-Honigkruste

Im Keller sind noch Bioäpfel die verarbeitet werden müssen. Es soll ein schneller Kuchen werden. Ich mache diesen Apfelkuchen mit Mandel-Honigkruste

Für den Rührteig rühre ich die Butter mit dem Zucker schaumig und gebe nach und nach die Eier dazu. Die abgeriebene Zitronenschale und den Saft der Zitrone rühre ich darunter. Das Mehl mische ich mit dem Weinsteinbackpulver und vermische es kurz.mit der Butter-Eiermasse.

Ich streiche den Teig auf ein gefettetes rechteckiges Blech (35x25) oder in eine Springform (28 cm)- Die geschälten, in kleine Würfel geschnittenen Äpfel verteile ich darüber und drücke sie leicht fest. 

Jetzt kommt der Kuchen für 25 Min. in den auf 170° Unter-/Oberhitze vorgeheizten Backofen. 

Inzwischen erhitze ich die Butter, gebe Zucker, Honig und Mandeln dazu.

Nach 25 Min. streiche ich die Masse auf die Äpfel und backe den Kuchen noch 20 Min. fertig.

 Alle waren begeistert von dem saftigen Apfelkuchen.

Alle waren begeistert von dem saftigen Apfelkuchen.

 

 

 

 

Süßer Hefeteig und was man alles daraus machen kann..........

Gestern Abend habe ich mal wieder meinen lievito madre angesetzt. Heute morgen hat er wunderbar Blasen gebildet.

Für den Hefeteig gebe ich die Mehle gemischt mit den gemahlenen Flohsamenschalen und Xanthan in die Rührschüssel der Küchenmaschine. In der Mitte bilde ich eine Vertiefung, gebe die Hefe und den Zucker hinein und gieße 1/3 der lauwarmen Milch darüber. 

Nach ca. 15 Min., wenn die Hefe Blasen gebildet hat, gebe ich die restlichen Zutaten dazu und knete mit den Knethaken 5 Min. zu einem geschmeidigen Teig. 

Mit einem Geschirrtuch decke ich die Schüssel zu und lasse den Teig ca. 20 Min. nachquellen.

Der Teig ist jetzt fertig zum Weiterverarbeiten

aus 1/3 des Teiges mache ich einen Hefezopf.

Aus dem zweiten Drittel gibt es eine Apfelrolle. Dafür rolle ich den Teig zu einem Rechteck, gebe am Vortag gekochte Apfelwürfel (ohne Saft) mit Zimt, Zucker und Rosinen darauf und rolle das Ganze zusammen.

Das letzte Drittel wird zu Apfeltaschen und Apfelkringeln verarbeitet.

 Für die Apfelkringel steche ich ein Rondell aus, bestreiche es mit Butter und streue gehackte Mandeln darüber. Ich drehe das Rondell um und schneide Streifen bis zum oberen Drittel. Ein EL der gekochten Äpfel kommt darauf, dann wickle ich von oben nach unten auf und bilde einen Kreis. 

Für die Apfelkringel steche ich ein Rondell aus, bestreiche es mit Butter und streue gehackte Mandeln darüber. Ich drehe das Rondell um und schneide Streifen bis zum oberen Drittel. Ein EL der gekochten Äpfel kommt darauf, dann wickle ich von oben nach unten auf und bilde einen Kreis. 

Im auf 200°Unter-/Oberhitze  vorgeheizten Backofen backe ich die Gebäcke 15-20 Min. goldgelb.  Aus Puderzucker und Zitronensaft rühre ich eine Glasur und bestreiche die Gebäcke damit.

Blätterteigröllchen

Gestern hatte ich Lust etwas Neues zu probieren. Den Blätterteig hatte ich nach diesem Rezept schon vorbereitet. Die Metallröhrchen heißen "Cannoli° die hatte ich im Internet bestellt. 

Den Blätterteig rolle ich auf einer bemehlten Unterlage 3-4 mm dick aus. Mit dem Teigrädchen schneide ich Streifen von ca. 1 1/2 cm Breite.

Die Röllchen fette ich dünn ein und lege den Teig darum. Die fertigen Röllchen setze ich auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Die Oberfläche bestreiche ich mit einer Eigelb-Sahnemischung und schiebe sie in den vorgeheizten Backofen bei 200° Unter-/Oberhitze. 

Wer möchte kann die Röllchen mit Hagelzucker bestreuen.

Nach 18-20 Min., wenn die Oberfläche goldbraun ist, nehme ich die Röllchen aus dem Ofen.

Ich lasse die Röllchen kurz abkühlen und schiebe sie vom Metall runter. Wenn sie ganz ausgekühlt sind fülle ich sie mit Schokosahne. Dafür habe ich am Vortag einen Becher Sahne erhitzt und 100 g Zartbitterschokolade in Stücken hineingegeben. Die Sahne muss über Nacht im Kühlschrank stehen und abkühlen. Die Sahne schlage ich steif, fülle sie in einen Spritzbeutel mit Sterntülle und spritze sie von beiden Seiten in den Hohlraum der Röllchen.

Wenn es schnell gehen muss, können sie auch Fertigblätterteig nehmen und mit Gebäckcreme Schokolade oder Zitrone von Dr. Oetker füllen.

Da der Teig neutral ist, können die Röllchen auch herzhaft gefüllt werden z.B. mit einer Lachsmousse oder mit einer Frischkäsecreme. 

Die ungefüllt3en Röllchen können eingefroren werden.

Saftiger Kirschstreusel

Besuch hat sich angemeldet, Kuchen muss gebacken werden. Ein saftiger Kirschstreusel soll es heute werden.

Den Hefeteig mache ich im Thermomix. Das geht schnell und der Teig wird perfekt.

Für die Pudding-Quarkmischung setze ich den Schmetterling in den Rührtopf, gebe Milch Zucker und Puddingpulver dazu, rühre es kurz auf Stufe 5 durch und stelle die Temperatur auf 90° und rühre 7 Min. auf Stufe 2, dann gebe ich Quark und Frischkäse dazu und lasse die Masse unter weiterführen abkühlen.

Für den Hefeteig gebe ich die Flüssigkeit, Zucker und Hefe in den Mixtopf., stelle die Temperatur auf 37° und rühre 3 Min./ Stufe 2 

Den Teig fülle ich in eine Schüssel

decke ihn ab und lasse ihn 15-20 Min. ruhen.

Das Volumen hat sich deutlich vergrößert. Jetzt kippe ich den Teig auf eine bemehlte Unterlage, rolle ihn zu einem 1 1/2 - 2 cm dicken Rechteck, forme einen leichten Wulst am Rand und streiche die Pudding-Quarkmasse darauf. Oben darüber verteile ich die Kirschen.

Die Zutaten für die Streusel gebe ich in den Mixtopf und vermische sie 30 Sek. auf Stufe 4 und streue sie gleich über die Kirschen.

Den Backofen heize ich auf 180° Unter-/Oberhitze vor und schiebe den Kuchen auf die mittlere Schiene. Nach ca 30-40 Min., wenn sie die Streusel leicht färben und der Hefeteigrand sich bräunt, ist der Kuchen fertig. Ich lasse ihn auf einem Kuchengitter abkühlen.

Zur Abwechslung mache ich diese kleinen Kirsch-Streuseltaler. Ich steche mit einem Dessertring Rondelle aus, drücke den Rand leicht nach oben und gebe einen EL Pudding-Quarkmasse und 3-4 Kirschen darauf. Die Streusel verteile ich darüber und backe die Taler ca. 15-18 Min. bis die Streusel Farbe haben.