Es ist Kürbiszeit

Es ist wieder Kürbiszeit. Letzte Woche kam ich auf der Fahrt von Tübingen nach Horb an einem Kürbisfeld mit Verkaufsstand vorbei und konnte nicht widerstehen einige Kürbisse zu kaufen. Mitgenommen wurde ein großer Muskatkürbis, ein Butternut Spuash und 3 Hokkaidokürbisse. Jetzt kamen die Überlegungen, was mache ich daraus. Vorerst lagern sie im Keller. 

Heute habe ich mit Hilfe meines Mannes den Muskatkürbis zerteilt, in Spalten geschnitten und geschält. Das ist echte Knochenarbeit. 

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Etwa 3 kg Kürbisfleisch wartet auf die Verarbeitung. Als Erstes backe ich einen Kürbiskuchen, dafür wandle ich ein Rezept meiner lieben amerikanischen Freundin Valentina für pumkin bread in glutenfrei um. Zuerst mal reduziere ich die Zuckermenge. Anstatt 250 g reichen auch 150 g. In Amerika sagt man Kürbisbrot dazu, es ist aber ein Rührkuchen, Ich nenne ihn Würzigen Kürbiskuchen, da Nelke, Zimt und Muskat in den Teig kommen. Es duftet im ganzen Haus und der fertige Kuchen schmeckt köstlich. 

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Als nächstes koche ich eine Kürbis-Apfelmarmelade mit Ingwer, Zitrone und Calvados

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Zum Schluss gibt es noch ein Kürbis-Apfelkompott mit echter Vanille und Tonkabohne, das gibt es Morgen zu frischen Buchweizenwaffeln. 

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Einen Teil der Kürbiswürfel friere ich ein für Suppe.