Träubleskuchen (Johannisbeerkuchen)

Letzte Woche habe ich ein neues Mehl gekauft und zwar das Schnitzer Gourmet Mix. Daraus möchte ich heute einen Träubleskuchen backen.

Für den Mürbeteig gebe ich alle Zutaten in die Rührschüssel der Küchenmaschine und knete den Teig kurz zusammen. In eine Folie gewickelt lege ich ihn für 1 Stunde in den Kühlschrank.

Auf einer bemehlten Silikonunterlage rolle ich den Teig aus. Schneide mit Hilfe der Springform (28 cm) ein Rondell aus und lege es in die gefettete Form.

Aus dem Rest Teig forme ich eine Rolle. Der Teig ist geschmeidig und lässt sich wunderbar verarbeiten.

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Lege diese Rolle um den Boden herum und drücke sie mit einer Kuchengabel fest.

Mit einem Teilrädchen begradige ich den Rand. Er sollte etwa 3 cm hoch sein.

Jetzt schlage ich die Eiweisse mit der Prise Salz sehr steif. Ich lasse den Zucker einreisen und schlage weiter bis die Masse glänzt.

Ich hebe die Mandeln locker darunter,

 gebe 1/3 der Masse auf den Boden.

Unter den Rest der Masse hebe ich die Johannisbeeren darunter und streiche sie auf den Boden.

Ich stelle den Kuchen in den auf 180° Unter-/Oberhitze vorgeheizten Backofen auf die mittlere Schiene und backe den Kuchen 55-60 Min. Zum Ende der Backzeit lege ich ein Backpapier darüber, dass die Oberfläche nicht zu dunkel wird.


Karottensauerteigbrot

Heute wird der Sauerteigansatz mal wieder aktiviert. Ich habe Lust mal ein Karotten-Sauerteigbrot zu backen.

Ich gebe den Sauerteigansatz mit Teff- und dem frisch gemahlenen Reismehl in eine große Schüssel, gebe das Wasser dazu und verrühre das Ganze zu einem dicken Brei. Die geschlossene Schüssel lasse ich über Nacht 12-15 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen. Am nächsten Morgen sieht er dann so aus.

Bevor ich anfange den Brotteig zu machen, nehme ich 2-3 EL vom Sauerteig für das nächste Brot ab und stelle es in den Kühlschrank. Das ist dann der Sauerteigansatz. Er hält sich 2-3 Wochen im Kühlschrank.

Jetzt reibe ich die geschälten Karotten 

und gebe sie mit den restlichen Zutaten zum Sauerteig. Ich knete den Teig 5 Minuten mit der Küchenmaschine. Die Konsistenz ist wie ein zäher Rührteig.

Ich fülle den Teig in zwei Tupper Ultra Kastenformen (1,9 l) oder in einen großen Ultra (3,5 l), schneide den Teig in der Mitte mit einem nassen Messer ein.

Ich schließe die Formen mit dem Deckel und lasse die Brote 1 - 1 1/2 Stunden gehen.

Jetzt stelle ich die geschlossenen Ultras in den kalten Backofen und stelle die Temperatur auf 230° Ich backe die Brote 60 Min. Nach 50 Minuten nehme ich den Deckel ab und backe noch 10 Min. fertig.

Das gerade abgekühlte Brot schneide ich in Scheiben und friere sie in Portionen ein. Natürlich muss ich das frische Brot mit Butter und Marmelade versuchen. Gut schmeckt es!


Baguette mit getrockneten in Öl eingelegten Tomaten

Rechtzeitig zur Grillsaison habe ich dieses tolle Baguette gebacken. Es geht nichts über lang geführte Teige. Diesmal ist es ein kalt geführter Hefeteig.

Am Vortag gebe ich alle Zutaten, bis auf die Tomaten, in die Rührschüssel der Küchenmaschine und knete den Teig 10 Minuten. Ich gebe den Teig in eine Schüssel mit Deckel und stelle sie für 12-15 Stunden in den Kühlschrank.

Am nächsten Tag sieht der Teig so aus:

Ich gebe den Teig auf eine bemehlte Unterlage, verteile die klein geschnittenen Tomaten darauf.

Ich klappe den Teig von allen Seiten zusammen. Das Gleiche wiederhole ich mit leichtem Druck 2-3 Mal. Jetzt teile ich den Teig in 3 gleich große Stücke, drücke sie mit der Hand flach und rolle sie in Baguetteform zusammen und verdrehe sie. 

Ich lege das Baguetteblech mit Backpapier aus, lege die Baguettes hinein und lasse sie ca. 20 Min. gehen.

Inzwischen heize ich den Backofen auf 240° Unter-/Oberhitze, stelle eine Edelstahlschüssel auf den Boden. Wenn die Baguette gegangen sind, schiebe ich sie auf die mittlere Schiene des Backofens und gieße 1/2 Tasse lauwarmes Wasser in die Edelstahlschüssel (Dampfstoß). Ich backe die Baguettes ca. 20-25 Min. bis sie goldgelb sind.

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Essen sie dieses Baguette lauwarm mit Butter oder Kräuterbuter.


kleine Schinkenküchlein

Ich bereite gerne Gebäck für Feste vor. Diese kleinen Schinkenküchlein sind ideal als Fingerfood zu einem Glas Sekt und lassen sich gut einfrieren.

Als Teig nehme ich diesen Blätterteig oder einen herzhaften Mürbeteig. Der Blätterteig lässt sich gut einfrieren und wieder auftauen.

Ich bereite die Füllung vor und verrühre die Zutaten zu einer streichfähigen Masse. Wenn die Masse zu fest ist, gebe ich noch etwas Sahne dazu.

Jetzt rolle ich den Teig auf einer bemehlten Unterlage aus und steche Rondelle aus. 

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Die Rondelle lege ich in die gefetteten Tartelettesförmchen. Die Masse verteile ich und streiche sie glatt.

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Im vorgeheizten Backofen bei 170° Unter-/Oberhitze backe ich die Küchlein 15-18 Min. goldbraun und serviere sie noch heiß.

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Wenn ihr keine Tartelettesförmchen habt, könnt ihr die Küchlein auch in Muffinsformen backen.

Herzhafte Biskuitroulade

Für unsere Geburtstage wollte ich etwas Besonderes backen, nämlich eine herzhafte Biskuitroulade. Sie hat sehr gut geschmeckt, deshalb möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten.

Zuerst schlage ich die Eier mit Salz mit der Küchenmaschine 10 Min. sehr schaumig. Dann siebe ich das Mehl darüber.

Mit einem Teigschaber hebe ich das Mehl ganz locker unter.

Ich streiche den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Blech.

Nach 18-20 Min. Backzeit, kippe ich den Biskuit auf ein feuchtes Küchentuch und rolle die Roulade ein. Ich lasse sie gerollt abkühlen.

Inzwischen bereite ich die Quarkmasse, rolle die Roulade wieder auseinander und bestreiche sie mit der Masse. Ich wickle die Roulade in eine Frischhaltefolie und lege sie über Nacht in den Kühlschrank.

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Am nächsten Tag schlage ich Sahne mit einer Prise Salz steif, streiche die Roulade damit ein und streue Parmesan darüber. Ich verziere die Roulade mit kleinen Paprikastückchen und Kräutern. Ich serviere die Roulade in Scheiben geschnitten als Vorspeise.

Windbeutel

Lange hat es gedauert, bis ich mich an Windbeutel herangewagt habe. Dabei ist das garnicht schwierig.

In einem Topf bringe ich das Wasser mit der Butter und einer Prise Salz zum Kochen, gebe das Mehl auf einmal dazu und rühre es ganz schnell mit einem Holzlöffel zu einem glatten Klumpen. Ich rühre weiter, bis der Boden vom Topf weiß ist, dann stelle ich den Topf zu Seite und lasse die Masse leicht abkühlen.

Ich fülle die Masse in meine Küchenmaschine und rühre nach und nach die Eier darunter und rühre so lange weiter, bis der Teig glänzt.

Jetzt fülle ich den Teig in einen Spritzbeutel und spritze kleine Häufchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Im vorgeheizten Backofen bei 200° Unter-/Oberhitze backe ich die Windbeutel ca. 25 Min. Noch heiß schneide ich die Windbeutel an einer Seite auf und lasse sie auf einem Kuchengitter auskühlen.

Ich fülle die abgekühlten Windbeutel mit einer Tortencreme oder Sahne und Beeren. 

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Die ungefüllten Windbeutel lassen sich auch einfrieren. Da der Windbeutelteig neutral ist, können sie auch herzhaft gefüllt werden z.B. mit einer Lachsmousse oder Kräutercreme.

 

 

Ich podcaste zum Thema "Glutenfrei"

Vor einigen Wochen bin ich unter die Podcaster gegangen. Mein Sohn Chris meinte: Mama, du solltest dein Wissen weiter geben, komm wir machen zusammen einen Podcast.

Ihr könnt  mich jetzt wöchentlich für 15 Minuten hören. Zusammen mit Chris unterhalte ich mich zum Thema "glutenfrei" und gebe auf diese Art meine 20 jährige Erfahrung weiter. 

Ihr könnt euch den Podcast kostenlos herunter laden und ihn anhören, wenn ihr Zeit dazu habt.

Hier findet ihr den Podcast Hört mal rein. In dieser Folge geht es um den Hefeteig und ums glutenfreie Kochen.

Ich würde mich sehr über Rückmeldungen freuen. Vielleicht habt ihr auch Fragen, die ich euch beantworten kann.

 

 

Walsnuss-Sauerteigbrot

Heute möchte ich mal Mehlreste aufbrauchen. Der Sauerteigansatz im Kühlschrank wartet auch auf ein neues Brot. Hanfmehl, Kichererbsenmehl und Maismehl müssen verbraucht werden. Dazu werde ich dann noch Reis, mit Quinoa gemischt, frisch mahlen und Walnüsse hacken. Daraus entsteht ein saftiges vollwertiges Walnuss-Sauerteigbrot

Zuerst nehme ich den Sauerteig aus dem Kühlschrank und gebe ihn mit Hanfmehl, Maismehl und Kichererbsenmehl in eine große Schüssel. Mit 320 ml Wasser verrühre ich das Ganze zu einem dicken Brei und schliesse die Schüssel mit einem Deckel. 12-15 Stunden muss der Teig jetzt ruhen.

Nach der Ruhepause nehme ich 3 EL Sauerteig ab und bewahre sie wieder im Kühlschrank für das nächste Brot. 

Den restlichen Sauerteig fülle ich in die Teilschüssel der Küchenmaschine und gebe die restlichen Zutaten dazu und verknete das Ganze 5 Minuten mit den Knethaken. 

Heute wird mein neues Gärkörbchen aktiviert. Ich wässere es kurz und streue es mit Kartoffelstärke oder glutunfreiem Mehl aus. Den Teig fülle ich in das Gärkörbchen, streiche ihn mit einem nassen Teigschaber glatt und decke das Körbchen mit Frischhaltefolie ab. 

Das Brot muss ca. zwei Stunden gehen. Das Volumen sollte sich sichtbar vergrößert haben.

Inzwischen habe ich den Backofen mit Backblech und Dauerbackfolie auf 230° vorgeheizt. Ich kippe das Brot auf das heiße Blech. 

Nach 10 Min. schalte ich die Temperatur auf 200° zurück und backe das Brot noch 50 Min. fertig. Ich lasse es auf einem Rost auskühlen.

Nach dem Abkühlen muss das frische Brot gleich probiert werden.

Lemoncake mit Buttercreme

Heute zeige ich euch, wie ich einen schnellen Kuchen mache. Ich nehme den Lemoncake von Schär. Das einzige was ich dafür brauche ist ein Glas Marmelade, geröstete Mandeln, kandierte Kirschen und eine Buttercreme.

Dafür koche ich einen Pudding, rühre die Butter schaumig. Wenn Beides die gleiche Temperatur hat, rühre ich den Pudding langsam unter die Butter.

Den Kuchen schneide ich quer in drei Lagen, bestreiche sie mit Marmelade und gebe auf jede Lage 2-3 EL von der Buttercreme. Die Lagen schichte ich wieder aufeinander.

Ich bestreiche den Kuchen aussen herum mit Buttercreme. Fülle den Rest der Buttercreme in einen Spritzbeutel und verziere den Kuchen mit Tupfen. In die Mitte setze ich kleine Stücke von den candierten Kirschen.

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ein paar gute Tipps zum Schluss:

Zum Kindergeburtstag können sie den Kuchen mit m&m*s und glutenfreien Zuckerstreuseln verzieren.

Dieser Kuchen ist ideal für Zöliakiebetroffene, die keinen Backofen haben oder nicht gerne backen. 

Eine besonderen Note kriegt der Kuchen , wenn sie die Lagen mit Limoncello beträufeln und mit glutenfreiem Lemoncurd bestreichen. Streichen sie den Kuchen aussen herum mit Zitronensahne ein. Dafür schlagen sie einen Becher Sahne mit Sahnesteif und Zucker steif und geben ein Päckchen Finessen Zitrone darunter.

Sauerteigbrot mit Canihua

Heute backe ich ein vollwertiges Sauerteigbrot und zwar werde ich frisch gemahlene Hirse und Buchweizen mit dem Sauerteigansatz verarbeiten. Dazu kommt eine dunkle Mehlmischung, Hirse- und Buchweizenflocken und 50 g Canihua. Ihr werdet euch fragen, was ist Canihua. Schaut mal, hier könnt ihr lesen, was dieses Wunderkorn alles enthält. 

Am Vorabend verrühre ich 2-3 EL vom Sauerteigansatz mit frisch gemahlenem Buchweizen-, Hirsemehl und Wasser zu einem dicken Brei und lasse die Schüssel abgedeckt 12-15 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen.

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Am nächsten Morgen hat der Sauerteig Blasen gebildet und kann weiter verarbeitet werden.

Bevor ich den Brotteig knete, nehme ich 2-3 EL vom Sauerteig und bewahre sie in einer kleinen Schüssel im Kühlschrank auf für das nächste Brot.

Ich fülle den restlichen Sauerteig in die Rührschüssel der Küchenmaschine, gebe die restlichen Zutaten dazu und knete den Teig 5 Min. mit den Knethaken. Die Konsistenz sollte wie ein zäher Rührteig sein.

Ich fülle den Teig in den Tupper Ultra, streiche ihn mit einem nassen Teigschaber glatt und schneide mit einem nassen Messer eine Vertiefung in die Mitte. Mit den restlichen Flocken bestreue ich das Brot und lasse es im geschlossenen Tupper Ultra 2 Stunden gehen.

Nach 2 Stunden sieht das Brot so aus.

Jetzt stelle ich den geschlossenen Tupper Ultra in den kalten Ofen, heize auf 230° und backe das Brot 60 Min. Nach 50 Min. nehme ich den Deckel ab und backe noch 10 Min. ohne Deckel fertig.

Ein vollwertiges knuspriges Brot ist fertig.

Das Sauerteigbrot bleibt einige Tage saftig und schmeckt auch ungetoastet wunderbar.



Quarkblätterteig

Schon in meiner "glutenhaltigen" Zeit war der Quarkblätterteig, der Teig für Alles. Er ist neutral und kann für süßes oder salziges Gebäck genommen werden. Endlich habe ich ihn so hingekriegt, dass ich zufrieden bin dem Ergebnis bin. Dieses Mal habe ich meine helle Mehlmischung genommen. Das Reismehl wurde aus Milchreis frisch gemahlen, mit meiner Schnitzer Mühle. 

In der Rührschüssel der Küchenmaschine bereite ich die Zutaten vor.

Mit dem Knethaken knet ich den Teig für 3 Minuten gut durch.

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Auf einer bemehlten Unterlage rolle ich den Teig aus und bestreiche ihn mit der zerlassenen Butter.

Ich klappe den Teig von allen Seiten zusammen und rolle ihn wieder aus. Das Gleiche wiederhole ich 3-4 Mal.

Jetzt ist der Teig fertig zum Weiterverarbeiten. Ich lege ihn, in Folie eingewickelt, für 1 Stunde in den Kühlschrank. 

Aus dem Teig werde ich Schinkenhörnchen, Pestoschnecken und Fleischtaschen machen. 

Hier finden sie Rezepte für herzhafte Füllungen 

und hier sind die Rezepte für süsse Füllungen

Das ist das Ergebnis des heutigen Tages.

Joghurtbrötchen mit kalt geführtem Hefeteig

Ich liebe die Brötchen mit kalt geführtem Hefeteig, sie sind saftig und der Teig ist schnell zusammen geknetet. Heute gibt es Joghurtbrötchen mit kalt geführtem Hefeteig.

Am Vorabend knete ich alle Zutaten mit der Küchenmaschine 10 Min. zu einem geschmeidigen Teig. Den Teig gebe ich in eine Schüssel, decke sie mit Folie oder Deckel ab und stelle sie für 12-15 Stunden in den Kühlschrank.

Am nächsten Morgen nehme ich den Teig aus dem Kühlschrank, lasse ihn ca. 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen, kippe ihn auf eine bemehlte Unterlage und drücke ihn mit der Hand vorsichtig flach,

klappe den Teig von allen Seiten ohne Druck übereinander und wiederhole das zwei Mal. Ich falte den Teig zu einem länglichen Rechteck.

Mit der Teigkarte steche ich 8-9 gleich große Teile ab,

Ich ziehe die Teile etwas in die Länge und drehe Schnecken daraus und lege sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Ich bestreue die Brötchen mit Mohn, Sesam oder Kümmel und grobem Salz.

Ich lasse die Brötchen im Backofen bei 45 ° 20 Min. gehen, stelle sie dann mit Folie abgedeckt wieder raus und heize den Backofen auf 250° Unter-/Oberhitze. Auf den Boden des Backofens stelle ich eine kleine Edelstahlschüsse. 

Wenn die Hitze erreicht ist, schiebe ich die Brötchen auf die mittlere Schiene des Backofens, kippe 1/2 Tasse Wasser in die Edelstahlschüssel (Dampfstoß) und backe die Brötchen 18-20 Min. 

Für ein frisches Brötchen mit Butter und Marmelade lasse ich jeden Kuchen stehen.

Leinsamen-Sauerteigbrot

Ein saftiges Leinsamen-Sauerteigbrot aufs Wochenende backen war angesagt. Also wurde am Freitag den Sauerteigansatz aktiviert. Mit frisch gemahlenen Mehlen und Wasser rühre ich in einer großen Schüssel einen dicken Brei.

Über Nacht lasse ich den Sauerteig abgedeckt im warmen Zimmer ruhen. Am nächsten Morgen sieht der Sauerteig so aus.

Jetzt fülle ich den Teig in die Rührschüssel der Küchenmaschine, gebe die Mehle, Hefe, Leinsamen, Salz, Xanthan, Psyllium und die Flüssigkeit dazu und knete den Teig 5 Min. bis er die Konsistenz eines zähen Rührteiges hat.

Heute wurde  meine neue Brotform von  Kaiser ausprobiert. Ich habe die Form gefettet und mit Leinsamen ausgestreut, den Teig eingefüllt und mit einem nassen Teigschaber glatt gestrichen. 

Mit Folie abgedeckt lasse ich den Teig 2-3 Stunden gehen. 

Das Volumen hat sich deutlich vergrößert.

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Den Backofen heize ich auf 230° Unter-/Oberhitze vor und decke das Brot mit Albfolie ab, schiebe es in den Ofen und backe 20 Min., dann kippe ich die Form auf das Backblech.

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Das Brot wird weitere 30 Min. gebacken, dann nehme ich die Form aus dem Ofen und lasse das Brot noch weitere 10 Min. fertig backen.

und heraus kommt dieses herrlich saftige vollwertige Brot.

Biskuitroulade mit Orangenfüllung

Rechtzeitig zum Valentinstag habe ich diese fruchtig feine Biskuitroulade gebacken. Diesmal ist sie ohne Fertigmehle. In meiner neuen Schnitzermühle wurde Milchreis zu feinem Reismehl gemahlen. 

6 Eier schlage ich mit Zucker und Vanillezucker zu einer hellen cremigen Masse.

Ich mische Reismehl, Tapiokastärke, Mandeln und Weinsteinbackpulver, gebe es über die Eiermasse.

Mit dem Teigschaber hebe ich die Mehlmischung locker unter die Eiermasse und streiche den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.

Im auf 160 Grad Unter-/Oberhitze vorgeheizten Backofen backe ich die Roulade 25 Minuten goldgelb. Nehme sie aus dem Ofen und kippe sie auf ein frisches Backpapier und rolle sie zusammen. Obendrauf lege ich ein feuchtes Küchenhandtuch. Nach fünf Minuten entrolle ich die Roulade wieder und ziehe das Backpapier ab. Mit dem frischen Backpapier rolle ich sie wieder zusammen und lasse sie abkühlen.

Für die Füllung weiche ich als Erstes die Gelatine nach Packungsanleitung mit etwas Wasser ein und lasse sie quellen.

Inzwischen bereite ich die Füllung vor. Ich mische den ausgepressten Orangensaft mit Joghurt. Die Gelatine erwärme ich in einem kleinen Topf (nicht kochen) und gebe von der Orangensaftmischung einige Löffel dazu und verrühre sie gut, dann gebe ich die Gelatine zum Saft.  Ich warte bis die Masse etwas dicklich wird. Im Kühlschrank geht das ganz schnell.


Jetzt entrolle ich die Roulade wieder und bestreiche sie dünn mit Marmelade.

Jetzt wird noch die Sahne steif geschlagen und unter die dickliche Orangenmasse gehoben.

Ich streiche die Masse über die Marmelade und rolle sie zusammen. Über Nacht stelle ich sie in den Kühlschrank.

Vor dem Verzehr bestreiche ich die Roulade mit geschlagener Sahne und verziere sie mit Konfetti oder Zuckerherzen, setze Sahnetupfen, Orangenstückchen oder Marzipanherzen darauf,

Geschmorte Rinderbeinscheibe

Der neue Römertopf wartet darauf eingeweiht zu werden. Eine Biobeinscheibe vom Rind bietet sich dafür an. Schaut euch mal das Rezept an.

Die Beinscheibe würze ich von beiden Seiten und bemehle sie. In Olivenöl brate ich sie von beiden Seiten kräftig an und lege sie in den gewässerten Römertopf.

Zwiebel und Knoblauch brate ich in der Pfanne mit etwas Olivenöl glasig an, gebe die Tomaten, Petersilie, Italienische Kräuter und den Rotwein dazu und schmeckemit Salz und Pfeffer ab und gieße die Soße über die Beinscheibe.

Mir geschlossenem Deckel stelle ich den Römertopf in den kalten Backofen, heize diesen auf 200° und schmore die Beinscheibe  90 Minuten. 

 

Die Beinscheibe ist fertig, ich serviere sie mit Tagliatelle und Salat und einem Chianti Classico Nero.

Sauerteigbrötchen mit selbst gemahlenen Mehlen

Mein Versuch saftige Brötchen zu backen ist gut gelungen, deshalb möchte ich euch das Rezept nicht vorenthalten. Ich experimentiere gerade mit verschiedenen Mehlen. Meine Schnitzer Mühle kam dabei zum Einsatz. 

Ich hatte gelesen, dass getrocknete weiße Bohnen dem Teig eine gute Konsistenz und Geschmack geben. Das wollte ich gleich mal ausprobieren. Die Bohnen habe ich als Erstes gemahlen, dann zum Reinigen der Mühle Reis und zum Schluss noch Hirse. Als fertige Mehle kam noch Teffmehl und Tapiokastärke dazu.

Vom Sauerteigansatz, der im Kühlschrank geruht hat, nehme ich 1 EL und verrühre ihn mit 100 g gemahlenen Bohnen, 100 g gemahlenem Reis und 250 ml Wasser zu einem dicken Brei und lasse ihn abgedeckt über Nacht arbeiten.

Am nächsten Morgen mische ich die restlichen Mehle mit Hefe, FLohsamenschalen und Xanthan.  Die Flüssigkeit mische ich mit Öl und Salz und knete den Teig 5 Minuten mit der Küchenmaschine. Ich decke den Teig mit Folie ab und lasse ihn 1 Stunde gehen.

Mit dem Teigschaber teile ich den Teig in 10-12 gleich große Teile und forme mit nassen Händen runde oder längliche Brötchen daraus, die ich auf ein mit Backfolie belegtes Blech lege. Ich schneide die Brötchen ein und bestreue sie nah Wunsch mit schwarzem Kümmel, Kümmel und Salz oder begieße sie mit Brezellauge. 

Im Backofen bei 40° lasse ich die Brötchen 15 Min. gehen, Ich hole das Blech aus dem Ofen, decke die Brötchen mit Folie ab und heize den Backofen auf 250° Unter-/Oberhitze vor.

Wenn der Ofen die Hitze erreicht hat, schiebe ich die Brötchen auf der mittleren Schiene ein und backe sie 15-18 Min. Bei Beginn der Backzeit spritze ich mit einer Sprühflasche Wasser in den Ofen. Nach Ende der Backzeit lasse ich die Brötchen auf einem Gitter auskühlen und friere sie so bald wie möglich ein. Vor dem Verzehr backe ich sie im Backofen wieder auf.

Neues Equipment in meiner Küche

Stolz präsentiere ich euch mein neues Equipment, eine Schnitzer Getreidemühle (glutenfrei eingemahlen) und eine Römertopf Brotbackschale.

Jetzt kann ich meine Mehle selbst mahlen und meine Brote individuell gestalten. Die ersten Versuche habe ich heute gleich gestartet. Gemahlen wurde Hirse, Buchweizen und Reis. Die Mahlgrade lassen sich von fein bis grob einstellen. Das Ergebnis ein Sauerteigbrot mit Kartoffeln und Walnüssen ist sehr gut geworden. Ich schmecke keinen Unterschied zu normalem Brot. Weitere Versuche werden folgen.



 

 

 

Zitronencupcakes

Heute wage ich mich mal an Cupcakes. Ich nehme als Grundlage das Rezept von meinem Zitronenkuchen, fülle den Teig in 12 Muffinsformen und backe sie bei 180° Unter-/Oberhitze 25-30 Min. goldgelb. Ich lasse die Muffins in der Form abkühlen und löse sie mit einer leichten Drehbewegung aus der Form.

Ich schneide die Deckel ab und glasiere sie mit Zitronenglasur. 

Auf den unteren Teil streiche ich Marmelade, ich habe Nektarinen-Mangomarmelade genommen. Dann schlage ich einen Becher Sahne mit einem Päckchen Finessen Zitrone, einem Päckchen Sahnesteif und 2 EL Zucker steif, streiche etwa 1 cm dick Sahne darauf und lege den Deckel darüber. 

Oben darauf spritze ich einen dicken Tupfer Sahne und streue Zesten einer Biozitrone darüber.

Diese Muffins lassen sich ohne den Sahnetupfen sehr gut einfrieren. Ich habe daraus ein feines Dessert gemacht. Dafür habe ich die Muffins geteilt. Eine Mango in Würfelchen geschnitten, Mit Zitronensaft und Cointreau mariniert und zusammen serviert.


Grüner Nudelteig

Heute zeige ich euch wie ich grünen Nudelteig mache und was ihr daraus alles zaubern könnt. 

Aus Mehl, Tapiokastärke, Flohsamenschalen, Salz, Eiern und gehacktem Spinat knete ich einen geschmeidigen Teig. Wichtig ist das 10 minütige Kneten mit der Hand. Der Teig muss geschmeidig sein, nicht zu trocken und darf nicht mehr an der Hand kleben. 30 Minuten lasse ich ihn in Folie gewickelt bei Zimmertemperatur ruhen.

Zuerst mache ich Ravioli mit Frischkäsefüllung.  Dafür bereite ich eine Füllung aus Ziegenfrischkäse, Parmesan, Knoblauch, Schwarzwälder Schinken, Eigelb und Italienischen Kräutern. 

Den Teig rolle ich auf einer bemehlten Unterlage so dünn wie möglich aus, steche Rondelle aus und gebe jeweils 1 gehäuften TL von der Füllung darauf.

Ich klappe die Ravioli auf die Hälfte und drücke sie mit den Fingern fest zusammen. 

In einem großen Topf koche ich Wasser, salze es und gebe die Ravioli hinein. Ich lasse die Ravioli kurz aufkochen und schalte den Herd aus. Ich lasse die Ravioli ca. 5 Min. ziehen bis sie nach oben kommen.

In einer Pfanne brate ich Butter und Salbeistreifen und serviere die Ravioli, bestreut mit Parmesan und garniert mit Cherrytomaten, damit.

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Aus dem Rest Teig gibt es Nudeln. Dafür den Teig dünn ausrollen und mit dem Teigrädchen streifen schneiden.

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Den Rest Teig rolle ich auf Backpapier auf und friere ihn ein. Daraus gibt es dann eine grüne Lasagne.

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Blätterteig

Endlich habe ich es geschafft einen guten Blätterteig hinzukriegen. Ich habe das Rezept von Marlen de Baar abgewandelt und bin vom Ergebnis begeistert. 

Ich zeige euch die Schritte, wie ich das gemacht habe. Zuerst mische ich Mehl, mit Reismehl und Salz. gebe die Butter in kleinen Flöckchen dazu. Mit dem Mineralwasser und Essig knete ich das Ganze kurz zusammen bis sich die Masse verbunden hat.

In Folie gewickelt lasse ich den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen.

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Am nächsten Tag teile ich den Teig in vier etwa gleich große Teile.

Ich rolle die Teile vier Mal aus und klappe sie von allen Seiten wieder zusammen

Dann lege ich den Teig wieder über Nacht in den Kühlschrank.

Für die Ziehbutter knete ich mit einer Gabel die Butter mit Mehl auf einer Frischhaltefolie zusammen und rolle sie zwischen der Folie zu einem dünnen Rechteck.

Am nächsten Tag nehme ich die Teigstücke, rolle sie aus und lege jeweils 1/4 der Ziehbutter darauf, klappe den Teig wieder zusammen. Das wiederhole ich 4 Mal.

Jetzt ist der Blätterteig fertig und kann weiter verarbeitet oder auch eingefroren werden.

Ich habe daraus Apfeltaschen, Nüsszöpfchen und Windmühlen gemacht. 

Für die Windmühlen habe ich eine Quarkfüllung zubereitet aus Quark, Sahne, Zucker, Rosinen und Vanille-Puddingpulver.

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Die Anleitung für die Nusszöpfchen findet ihr hier

Für die Apfeltaschen rolle ich den Teig aus. Schneide Rechtecke von 12x6 cm aus. Schneide eine Hälfte 4-5 Mal senkrecht ein und lege auf die andere Hälfte geriebene Äpfel, streue Zimt und Zucker und Rosinen darüber.

Die Taschen klappe ich zusammen, schneide sie gerade mit dem Teigrädchen und backe sie im Backofen bei 200° ca. 18-20 Min. goldbraun. 

Ich habe das Gebäck mit Zitronenglasur bestrichen.

Aus dem Rest Teig gab es noch ein paar Schinkenhörnchen. Dafür habe ich gekochten Schinken mit Salamis klein geschnitten, lange Dreiecke damit belegt und zusammengerollt.

Das Ganze ist aufwändig aber nicht schwierig und das Ergebnis lohnt sich auf jeden Fall.

Auch Pasteten können aus dem Blätterteig gebacken werden.

Noch eine wichtige Bemerkung. Die Reste vom Teig immer nur aufeinander legen und wieder ausrollen, keinesfalls Kneten, sonst geht die Struktur vom Teig kaputt.